Intro der Woche: Franklock Underholmes (2013).

Warum nicht auch über ein Intro schreiben, bei dem mir die Füße einschlafen? „House of Cards“ ist die vielleicht prägendste Serie der vergangenen Jahre. Ich mein‘, jeder Film ist gut, wenn die vierte Wand durchbrochen wird, das ist seit „Ferris macht blau“ Gesetz. „House of Cards“ ist brillant. Aber das Intro?

Hol ich mir noch ein Bier? Das Intro von „House of Cards“.

Interessant ist, dass das Thema stark der Titelmusik von „Sherlock“ ähnelt, nur hat die deutlich mehr Drive, und die gesamte Ästhetik ist up to date, wohingegen sich für die beliebige Montage bei „House of Cards“ sogar die Tourismuszentrale Salzgitter in Grund und Boden schämen würde. Das ist so gar nichts, bieder wie Barbara Bush, da kann man, ohne Pause zu drücken, noch mal ein Bier holen. Auch deshalb, weil der Vorspann neben langweilig auch noch verdammt lang ist! Wahrscheinlich zur Erholung, nachdem man die beste erste Minute der Fernsehgeschichte gesehen hat.

Wer ist Frank Underwood? Genau: Der Mann, der das Unangenehme, das Nötige tut.

Frank Underwood über Schmerz.

Pflichtprogramm für jeden Drehbuchautor.

„Sherlock“ und „House of Cards“ sind die prägenden Serien der vergangenen Jahre und es ist faszinierend, dass die Musik sich derart ähnelt. Auffällig wird das bei „House of Cards“ etwa ab 1’00. Aber das Intro von „Sherlock“ ziehe ich definitiv vor. Obwohl ich gar kein Krimigucker bin, hat es mich damals sofort angefixt. „Sherlock“ ist einfach zu gut, um kein Fan zu sein und das macht das Intro von der ersten Sekunde an deutlich.

So geht Vorspann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.