Lesung: „Best of Comedy“

Es war ein Experiment: Drei Romane, drei Geschichten an einem Abend. Die besten Szenen aus „Nicht totzukriegen“, „Die Monroe in mir“ und „Gustaf – Alter Schwede“ nacheinander vorgelesen. Kann das funktionieren?

„Der Gustaf in mir ist nicht totzukriegen“

Am Freitagabend war ich zu Gast auf dem Bonner Kunst!Rasen, Carmen Emmert hat hier mit viel Engagement eine kleine, feine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, das Kunst!Lesen. Für alle Nicht-Bonner: Der Kunst!Rasen ist Bonns große Open-Air-Bühne in der Rheinaue, auf der alljährlich Top-Acts wie BAP, Santana, Nena oder Tears for Fears zu Gast sind. Die Lesungen finden im VIP-Zelt der großen Konzerte statt. Eine ungewöhnliche, aber sehr gemütliche Location.

Im Gepäck hatte ich meine drei Romane, aus denen ich ein Potpourri der besten Szenen zusammengestellt hatte: Die Schamanin aus „Gustaf – Alter Schwede“ etwa, Spiel und Sport im Altersheim aus „Nicht totzukriegen“, die Styling- und Friseurpassagen aus „Die Monroe in mir“. Besonders auf die Lesung der Altersheim-Szene mit verteilten Rollen hatte ich mich gefreut, denn die war bisher immer Bombe! Dennoch war ich unsicher, ob das Publikum dranbleibt, wenn ich an einem Abend drei Geschichten aneinanderreihe. Kann man als Zuhörer da folgen, habe ich mich gefragt.

Um es kurz zu machen: Es funktionierte blendend, alle hatten eine Menge Spaß, es wurde viel gelacht, mehrfach gab es Szenenapplaus. Teilweise hatte ich Mühe, in der Rolle zu bleiben und nicht mitzulachen. Für den Autor ist so ein Abend die schönste Bestätigung. Dankeschön. Und vielen Dank auch an Carmen für die Einladung. Kann man öfter machen, werde ich öfter machen. Deswegen freue ich mich, wenn jemand eine schöne Idee für eine Lesung hat mit „Der Gustaf in mir ist nicht totzukriegen“. Ich bin dabei!

P.S.: Bilder von dem Abend gibt’s auf Facebook. Danke, Arnulf Marquardt-Kuron.

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