Intro der Woche: „Cheers“ (1982)

Stell dir vor, jemand wĂĽrde aus den größten Karnevalsschlagern der „Bläck Fööss“ eine Sitcom stricken, „Bei uns em Veedel“ und „Drink doch ene met, stell dich nit esu an.“. Das ist „Cheers“ – eine Serie ĂĽber Heimat, ĂĽber Freundschaft und Einsamkeit, sie wurde zu einem der größten Erfolge der Fernsehgeschichte.

275 Folgen lang trafen sich Cliff, Norm, Frasier & Co. in Sam Malones kleiner Kellerbar. Aus dem „Cheers“ erwuchs gar ein eigener kleiner Serienkosmos, der einige der größten TV-Stars ihrer Zeit hervorbrachte: Woody Harrelson, Ted Danson, Kirstie Alley, Kelsey Grammar starteten am Bostoner Bartresen ihre Karriere, die Darsteller hatten Gastauftritte in diversen anderen Serienklassikern. Hinzu kamen zwei Serienableger, von denen „Frasier“ rund um einen snobistischen Psychiater und Radiomoderator in Seattle ebenfalls zum Klassiker wurde. In einer Folge „Suits“ wird sein kleiner Bruder Niles Crane als abschreckendes Beispiel fĂĽr Snobismus zitiert, ansatzlos, ohne jede Erklärung. So etabliert sind Sitcom-Figuren in der Alltagskultur der USA. Tu felix America.

Ums kurz zu machen: „Cheers“ ist Legende! Und schon das Intro ist eine VerheiĂźung: „Where everybody knows your name, and they’re always glad you came.“ Hach! Mir geht das Herz auf, sobald ich die ersten Töne des Titelsongs höre, dann möchte ich mit am Tresen stehen, mit Norm anstoĂźen und Rebecca tief in die Augen schauen. Es gibt kein besseres Intro.

Ich finde, jeder braucht ein „Cheers“. Cheers!

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